Mac Business Blog

In den letzten Tagen gab es einen Aufschrei in der Evernote-Gemeinde, denn einige Änderungen beim Angebot und den Preisen führen dazu, dass die kostenlose Variante weniger kann und die kostenpflichtige teurer wird. Es ist wohl ganz einfach so, dass das bisherige Geschäftsmodell für Evernote nicht funktioniert hat. Ich kann vollständig verstehen, dass ein Unternehmen das Modell anpasst, wenn es nicht funktioniert. Schlau wäre es vielleicht gewesen, wenn Evernote vorher oder gleichzeitig ein umfangreiches Upgrade seiner Apps herausgebracht hätte, um so eine gewisse Rechtfertigung zu geben. Warum ich trotzdem bei Evernote bleibe...

Worum geht es?

Es wurden zwei Sachen geändert:

  1. Die kostenlose Variante von Evernote kann nun nur noch auf zwei Geräten synchronisieren und das Datenvolumen, das pro Monat über die Synchroniserung laufen kann, wurde auf 60 MB verringert.
  2. Die kostenpflichtigen Verianten von Evernote sind teurer geworden: Evernote Plus kostet jetzt 29,99 €/JAHR, Premium kostet jetzt 59,99 €/JAHR.

Übersicht aller Funktionen und Preise

 

Sollten Sie einen kostenplichtigen Zugang zu Evernote haben, wird Sie die Preiserhöhung erst betreffen, wenn Ihr Abo erneuert wird.

 

Alternativen?

Natürlich sind einige Alternativen erhältlich. Ganz vorne stehen dabei Apples eigenes Notizensystem und OneNote von Microsoft. Beide sind kostenlos und bieten Synchronisierung für alle Apple Geräte. Ausserdem gibt es für beide Tools Optionen, Evernote Daten direkt zu übernehmen, so dass ein Wechsel kein größeres Problem darstellt.

Für beide gilt aber auch, dass sie an den Funktionsumfang von Evernote längst nicht herankommen. 

 

Warum ich bei Evernote bleibe

Ich glaube, es gibt zwei Evernote-Nutzertypen: Den "casual" Nutzer, der Evernote für ein paar Notizen verwendet und es vielleicht auch nur auf ein oder zwei verschiedenen Geräten installiert hat und nutzt. Auf der anderen Seite den "hardcore" Evernote-Nutzer, der auf all seinen Geräten seine Wissensdatenbank benutzen will und dessen Leben sich in Evernote (inhaltlich) widerspiegelt. Für die erste Gruppe wird sich eigentlich nicht viel ändern, denn sie werden keinen Unterschied bemerken. Die zweite Gruppe ist die Cash-Cow von Evernote - das meine ich nicht negativ, denn ein Unternehmen muss die Kundengruppe identifizieren, die für Sie am wertvollsten ist. Für diese Gruppe spielt die relativ kleine Preiserhöhung dann aber wahrscheinlich keine so große Rolle. So geht es mir derzeit - der Wert, den ich in Evernote habe, übertrifft bei weitem den Jahresbetrag, der jetzt eben ein wenig teurer geworden ist.

Es gibt noch einen anderen Grund, warum ich die Preiserhöhung nicht so dramatisch finde: Bisher habe ich mein Jahresabo von Evernote fast immer durch einen Deal erneuert, der meist mehrere Apps oder Services beinhaltet und eben auch ein Jahr Evernote Abo. Sollte Evernote dies weiter als Marketing-Instrument nutzen, wird die Preiserhöhung noch weniger spürbar sein.

 

 

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