Gerade für diejenigen Nutzer, die schnell, ja vielleicht sogar mit Zehnfingersystem professionell tippen können, ist jeder Griff nach Maus oder Trackpad eine Störung des Arbeitsablaufs. Hier verspricht Shortcat Hilfe. Durch einen globalen "Shortcat" wird ein schwebendes Fenster am unteren Bildschirmrand geöffnet, in das man Zeichen eingeben kann. Shortcat durchsucht nun interaktive Elemente im aktiven Fenster nach der entsprechenden Zeichenkette. Dabei berücksichtigt es Menüs, Buttons, Schaltflächen, aber auch den Inhalt, so dass z.B. auch Verlinkungen über Shortcat ansprechbar werden. 

Wird die Suche fündig, wird das entsprechende Element farblich hervorgehoben. Drückt man jetzt die Eingabe-Taste ein oder zwei mal wird ein Klick oder Doppelklick auf das entsprechende Element simuliert. Dafür stützt sich Shortcat auf die Bedienungshilfen, die bei OS X systemweit zur Verfügung stehen, so dass fast alle Anwendungen unter OS X auch unterstützt werden. 

  

Shortcat Screencast

 

Ein paar Anwendungsfälle könnten sein:

  • Wechsel zwischen Chats in Skype
  • Änderungen von Einstellungen in den Systemeinstellungen
  • Im Internet Surfen, d.h. Links durchklicken, ohne die Maus zu benutzen
  • Wechseln von Tabs im Browser

 

Die Entwickler versprechen außerdem, durch häufige Aktualisierungen die optimale Unterstützung möglichst vieler Anwendungen sicher zu stellen. Die Betaversion des Programms kann kostenlos zum Testen heruntergeladen werden. Der Preis für die aktuelle Version beträgt 18 $. Die Entwickler haben aber bereits angekündigt, dass dieser Preis im Verlauf weiterer Updates vermutlich steigen wird.

 

Shortcat ist z.Zt. für $ 18 von der Webseite des Entwicklers Sproutcube erhältlich.