Dropbox versucht nun gerade diese IT Abteilungen zu locken, indem sie einen Service für Unternehmen anbieten: Dropbox für Teams.

Damit zählt auch Dropbox zu einer dieser Technologien, die es aus dem Konsumenten- in den professionellen Bereich geschafft haben, wie auch schon iPhone, Skype und Gmail. Es wird immer deutlicher, dass es Mitarbeitern im Unternehmen besser passt, wenn sie für Dienste, mit denen Sie Dinge erledigt bekommen, selbst bezahlen als auf die langsame IT Entscheidung zu warten. Das Thema "Bring Your Own Device" lässt sich also auch auf "Bring Your Own Internet Service" übertragen. Damit ändert sich die Rolle der IT maßgeblich, auch wenn sie immer noch einen weiten Weg zu gehen hat, vor allem in größeren Unternehmen. Hier stehen vor allem Sicherheit und Administrationsmöglichkeiten nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung.

Dropbox steht in starkem Wettbewerb zu großen Unternehmen wir Google, Apple und Amazon wenn es um Cloudspeicher geht. Aber auch kleinere Unternehmen, die sich bereits auf Unternehmen als Zielgruppe gestürzt haben (z.B. Box.net, yousendit.com), sind hier zu nennen.

Dropbox selbst sagt, dass die Nutzerdaten genauso abgesichert sind wie die Daten in Banken. Dateien werden verschlüsselt und Dropbox-Mitarbeiter haben einen sehr beschränkten Zugang zu den Daten. Dropbox für Teams (ab 795 $ pro Jahr für 5 Mitarbeiter) enthält 1.000 GB Speicherplatz, Telefon Support (Englisch) und bietet IT Abteilungen die Kotrolle darüber, Nutzer hinzuzufügen und auch wieder abzumelden. 

Damit können gerade kleine Unternehmen und Teams sich einen internen Server sparen, um Dateien zu speichern und Backups anzulegen.