Das Thema "E-Mails" scheint ein Sommerlochthema für manche Publikationen zu sein. Spiegel Online meldete, dass E-Mails einen Arbeitstag pro Woche kosten. Die FAZ kommentierte das "seltsame" Angebot des Daimler Managements, dass alle Mails, die während des Urlaubs an einen Mitarbeiter ankommen, gelöscht werden und es wurde konstatiert, dass E-Mail immer noch das wichtigste Element des Internet ist. Warum haben so viele Menschen Probleme mit E-Mails, dass Daimler radikale Maßnahmen ergreifen muss? Es liegt daran, dass E-Mails zu oft für zu viele unterschiedliche Dinge missbraucht werden: Zur Kommunikation (klar); als Erinnerungsposten (manchmal geeignet); als Kalender und ToDo Liste (höchst ungeeignet); als Wissenmanagement-Tool (nur geeignet, wenn man sich auf eine sehr gute Suche im Mailprogramm verlassen kann - umständliches Wegsortieren in komplexe Ordnerstrukturen kosten zu viel Zeit). Solange E-Mails immer nur als Übergangs-Tool gebraucht werden und sofort in entsprechende andere System (z.B. Selbstmanagement Tools wie OmniFocus) übergehen, verschwendet man auch wenig Zeit damit, sich immer wieder mit seiner übervollen Mail-Inbox zu beschäftigen.