Vorteil Nummer 1: Bandbreite

Über WLAN sind derzeit maximal Bandbreiten von 866.7 Mb/s möglich - und diese Bandbreite müssen sich alle 
Geräte im Netzwerk teilen. Dagegen können Cat-6 Ethernetkabel bis zu 10 GB/s übertragen. Für sehr viele Anwendungen ist das egal, weil das schwächste Glied ohnehin die Verbindung zum Internet ist und es wenig bringt, die Bandbreiten innerhalb des heimischen Netzwerkes zu erhöhen. Wer aber zum Beispiel zwischen seinen Geräten regelmäßig große Datenvolumen hin- und herbewegt, kann von Ethernet durchaus profitieren.

Vorteil Nummer 2: Bessere Latenz

Als Latenz oder Latenzzeit bezeichnet man die Zeit, die für die Übertragung zum Zielpunkt benötigt wird. Der umgangssprachliche Begriff "langsame Internetverbindung" ist eher ungenau, meistens handelt es sich hier um eine Verbindung mit geringer Bandbreite, bei der das Herunterladen lange dauert, wenn das Datenvolumen groß ist. Die Geschwindigkeit, mit der das Signal am Bestimmungsort ankommt, spielt dabei bei den meisten Anwendungen eine geringere Rolle. Es gibt aber Fälle, wo genau das zählt, etwa wenn über das Internet gespielt wird. Hier ist das Datenvolumen klein, damit hängt die Reaktionszeit maßgeblich von der Geschwindigkeit bei der Datenübertragung ab. Und die ist bei Ethernet eindeutig höher.


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Vorteil Nummer 3: Keine Interferenzen

Drahtlose Verbindungen - und dazu gehören WLANs - können sich gegenseitig stören. Und die Gefahr, das dies passiert, wird um so größer, je mehr drahtlose Netze betrieben werden. Es ist nicht so leicht festzustellen, ob eine schlechte Internetverbindung eventuell auf solche Interferenzen zurückzuführen ist, aber falls Sie das Gefühl haben, dass Ihre Internetverbindung nicht so funktioniert wie sie sollte und Sie vielleicht noch in einer Gegend mit hoher WLAN-Dichte wohnen, dann könnte es sich lohnen, einmal eine Verbindung über Ethernetkabel zu versuchen.

Vorteil Nummer 4: Sicherheit

Ein komplett kabelgebundenes Netz ist schließlich auch noch deutlich abhörsicherer. Zwar ist der übliche Passwortschutz des WLAN im allgemeinen hinreichend sicher gegen unbefugtes Eindringen, doch gibt es Schwachstellen, die auch durch die beste Verschlüsselung nicht geschlossen werden können, indem sich etwa jemand in den Besitz ihres Passwortes bringt. Auch wer dieses Risiko als niedrig bewertet, muss zugeben, dass eine Verbindung über Kabel statt WLAN dieses Risiko gleich mit beseitigt.