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Dropbox zielt noch stärker auf die Unternehmen

Dropbox for BusinessEs ist sicher schon jetzt so, dass ein großer Teil der Nutzer von Dropbox diesen Cloud Dienst für seine beruflichen Zwecke verwendet. Die Gründe sind vielfältig, aber vor allem die gute Möglichkeit, seine Informationen auf verschiedenen Endgeräten zu synchronisieren und auch über verteilte Standorte oder mit Partnern Ordner zu teilen, machen Dropbox zu einem sehr praktischen Tool, gerade für Solo-Unternehmer/innen und KMU. Dies hat Dropbox schon vor einer Weile erkannt und verschiedene Optionen für diese Zielgruppe eröffnet. Nun startet das Unternehmer eine zusätzliche Offensive im Business Bereich.


Dropbox for Business

Letzte Woche wurde angekündigt, dass die bisherigen Business Angebote nochmals verbessert werden und insbesondere im Bereich der Sicherheit und Rechteverwaltung umfangreiche Möglichkeiten für Unternehmen geschaffen wurden. Dieser Aufbau von Workgroups steht in direkter Konkurrenz zu solchen Riesen wie Google oder Microsoft und der Wettbewerb zwischen diesen startet gerade erst.

Genau wie die normale Version von Dropbox bietet die Business Version Möglichkeiten, Dokumente, Bilder oder andere Digitale Dinge an einer zentralen Stelle zu speichern und damit zu arbeiten. Zusätzlich kommen aber umfangreiche Sicherheitsfunktionen hinzu wie z.B. die Möglichkeit, die Daten anderer überprüfen zu können und auch den Zugang zu diesen Daten Mitarbeitern wieder zu entziehen.

Sinnvoll ist auch, dass die Business Dropbox sowohl neuen Nutzern zur Verfügung gestellt werden kann, also auch neben der privaten Dropbox laufen kann. Bisher kann auf einem Computer nur ein Dropbox Konto verknüpfen. So lassen sich private und geschäftliche Daten klar voneinander trennen.

 

Dropbox for Business kostet 795$ pro Jahr für fünf Angestellte und 125$ für jeden zusätzlichen Angestellten. 

 

Auch wenn Dropbox eines der besten Produktivitätstools in Zeiten vieler Endgeräte ist, muss das Unternehmen an einem Punkt unbedingt für den europäischen Markt nacharbeiten: es muss Server innerhalb der EU zur Verfügung stellen und (genauso wie dies andere Cloud Dienste wie Amazon bereits tun), vertraglich und technologisch zusichern, dass diese Daten wirklich nur innerhalb der EU lagern. Ein hundertprozentiger Schutz vor (amerikanischen) Zugriffen ist dies aber natürlich auch nicht. 

 

 


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