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Wie man einem 5 Jahre alten MacBook Pro neues Leben einhaucht

Ich arbeite immer noch gerne tagtäglich über Stunden mit meinem 2010er MacBook Pro. Natürlich würde ich gerne mal wieder einen neuen Mac kaufen, mit seinen glänzenden Versprechen von Geschwindigkeit, schnellen USB 3.0, Thunderbolt-Anschlüssen sowie perfekt funktionierendem Continuity über alle Apple Geräte hinweg. Doch wenn es um die echte Straßenarbeit mit schnellem Start von und Wechsel zwischen Programmen, Ladezeiten in Safari, Sync von Daten etc. geht, möchte ich kein Stück von meinem jetzigen Rechner weg. Das wäre mit dem Original, wie er beim Kauf existierte, aber nicht möglich. Drei Tuning-Maßnahmen ließen den Mac wie neu erscheinen.


 

Erster Schritt: HDD Festplatte statt DVD Laufwerk

Die größten Geschwindigkeitszuwächse bei einem älteren MacBook erhalten Sie, wenn Sie Ihre mechanische Festplatte durch einen chipbasierten SSD-Speicher ersetzen. Natürlich könnten Sie einfach die bestehende Platte durch eine solche ersetzen. Da derzeit aber leider Speichergröße und Kosten nicht linear sondern eher exponentiell im Zusammenhang stehen, lohnt es sich erstmal nur eine kleinere SSD Festplatte einbauen zu lassen, auf der das Betriebssystem OS X und die Programme liegen. Beides startet und läuft dadurch wirklich um einiges schneller. Ihre Benutzer und damit auch all Ihre Dateien liegen dagegen weiterhin auf der noch eingebauten mechanischen HDD. 

Das interne DVD Laufwerk müssen Sie dann allerdings ausbauen lassen. Sie erhalten es allerdings als externes USB-Laufwerk zurück, falls Sie doch noch CDs oder DVDs abspielen. Beides passiert heute aber wirklich nur noch sehr selten.

 

Zweiter Schritt: Die HDD Festplatte doch durch eine zweite SSD ersetzen

Nach ca. 2 Jahren hat die noch eingebaute HDD leider Probleme gemacht und damit stand sowieso die Entscheidung an, was sie ersetzen soll. Da die SSD Festplatten inzwischen auch etwas günstiger geworden waren, war die Entscheidung doch leicht, auch hier HDD durch SSD zu ersetzen. Dies war eine 320 GB Einheit. Die Geschwindigkeit ist durch diesen Einbau allerdings nicht merklich gestiegen. Ein Vorteil ist allerdings, dass man nun wirklich keine mechanischen Teile im MacBook Pro hat, die durch abrupte Bewegungen in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

Bis vor Installation von Yosemite hatte ich damit einen rasend schnellen Mac, der es gut mit den aktuellsten aufnehmen konnte.

 

Dritter Schritt: Speicher aufrüsten

Eine Speichererweiterung kann auch gerne als allererstes gemacht werden, aber meine Erfahrung ist, dass der Geschwindigkeitszuwachs hier wesentlich weniger merkbar ist als bei der SSD-Umrüstung. Als ich auf OS X Yosemite umgestiegen bin, hatte sich mein Mac, trotz der SSD Umrüstung, leider in ein nicht mehr zu gebrauchendes Schneckentier verwandelt. Ich hatte immer noch die 4 GB vom Kauf im Gerät verbaut. So bin ich also zum Mac-Händler meines Vertrauens gegangen. Laut Apple Spezifikationen sind nur 8 GB als maximale Speichermenge verbaubar. Julien Kwan wusste aber, dass man auch mal über diese Maximalgröße hinaus gehen kann und in meinem Fall sogar auf 16 GB.

Damit waren und sind meine Geschwindigkeitsprobleme auch unter Yosemite (fast) ganz passé. Fast, denn vor allem wenn ich zusätzlcih einen externen Monitor angeschlossen habe, gibt es doch ab und zu Verzögerungen im Bildschirmaufbau wenn ich Funktionen wie Exposé oder Bildschirmzoom verwende. Ohne externen Monitor läuft alles superschnell und flüssig.

 

Nächste Maßnahmen: Austausch der Batterie und ein paar Tasten der Tastatur könnten auch gewechselt werden. 

 

 

 

 


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