Mac Business Blog

Apples neue MacBooks mit M1 (Apple Silicon) sind deutlich schneller als die Vorgängermodelle. Weil jetzt in MacBook Air und MacBook Pro 13 Zoll jeweils der gleiche Chip verbaut ist, sind sich die beiden Geräte ähnlicher denn je: Sie haben die gleiche CPU und GPU, die gleichen Anschlüsse, die gleiche Kamera und noch mehr. Da stellt sich die Frage: Welches der beiden Modelle soll man kaufen? Oder vielmehr: Wann lohnt es sich, den Aufpreis für das MacBook Pro zu zahlen?

Kommen bald neue MacBooks mit Apple Silicon?

Die aktuellen MacBooks mit M1 sind nicht einmal ein Jahr alt. Bei MacBook Air und MacBook Pro 13 Zoll sind also für die kommenden Monate keine großen Updates zu erwarten, sodass jetzt ein guter Zeitpunkt für einen Kauf wäre. Doch vielleicht lohnt es sich trotzdem, ein wenig zu warten.

Normalerweise vermeiden wir bei Mac Business Coaching das Thema Gerüchte, weil es auch sonst genügend Interessantes und Wissenswertes gibt. In diesem Fall geht es darum, dass Sie sich in ein paar Monaten nicht ärgern, weil es wesentlich bessere Geräte gibt. Bei den M1 Macs gilt der übliche Erneuerungszyklus wahrscheinlich nicht, weil Apple in zwei Jahren seine Mac-Rechner komplett auf M1 (bzw. deren Nachfolger) umstellen will.

Zur Überprüfung des Lebenszyklus aktueller Apple Geräte: Macrumors Buyers Guide

In den letzten Wochen sind nämlich immer mehr Gerüchte über neue MacBook-Pro-Modelle mit Apple Silicon aufgekommen, jeweils in 14 und 16 Zoll. Einige der anstehenden Neuerungen klingen so spannend, dass sich ein wenig Geduld vielleicht auszahlen könnte. Die neuen Geräte sollen nicht nur einen größeren Bildschirm für das kleinere Modell (14 Zoll statt 13 Zoll) mitbringen, sondern auch eine neue Optik. Das Design soll dem iPhone 12 und dem aktuellen iPad Pro folgen, also mit schärferen Kanten und flachen Seiten. Beim Bildschirm könnten Mini-LED-Displays zum Einsatz kommen (wie im neuen iPad Pro). Auch die Hoffnung, mit mehr als einem externen Bildschirm arbeiten zu können, könnte sich endlich erfüllen.

Ein mögliches Update dürfte aber viele Nutzer:innen ganz besonders freuen: Angeblich sollen die neuen Modelle des MacBook Pro wieder ein großzügigeres Angebot an Anschlüssen haben. Von HDMI, SD-Kartensteckplatz und der Rückkehr zum magnetischen MagSafe-Anschluss ist die Rede. Auch die Tage der Touch Bar könnten gezählt sein. Wer die klassischen MacBook-Pro-Modelle von der Ära bis Mitte 2015 vermisst, sollte also lieber noch abwarten.

Als mögliches Erscheinungsdatum der neuen MacBook Pro-Modelle werden momentan beispielsweise die WWDC im Juni 2021 und eine Keynote im Herbst 2021 genannt. Bestätigte Informationen, die über Gerüchte hinausgehen, gibt es wie immer nicht. Wenn Sie sich für die neuen Modelle interessieren, müssen Sie sich also noch etwas in Geduld üben.

Zu den aktuellen Modellen finden Sie hier weiteres:


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M1 MacBook Air und Pro sind sich sehr ähnlich

Als Ende 2020 das MacBook Air und das MacBook Pro mit Apples eigenem M1-Chip veröffentlicht wurden, fragten sich viele, warum Apple überhaupt noch beide Modelle parallel anbietet. Schließlich sind sich die beiden in puncto Rechenleistung, Anschlüsse und Design so ähnlich. Es gibt aber nach wie vor einige Unterschiede, die für bestimmte Anwendungsfälle entscheidend sein können. Im Folgenden sehen Sie, welche das sind.

Bildnachweis: Apple.de

Das MacBook Pro hat eine aktive Kühlung

Grundsätzlich erhalten Sie mit beiden Modellen den neuen, extrem schnellen Apple Silicon Chip M1. Er enthält vier Effizienz-Kerne für Alltagsanwendungen und vier Performance-Kerne für rechenintensivere Aufgaben. Dazu kommen 8 Kerne der GPU. Hier gibt es jedoch eine Ausnahme: Beim günstigsten Basismodell des MacBook Air sind es nur sieben - das etwas teurere Air hat auch 8.

Dazu kommt noch ein weiterer Unterschied, der bei sehr aufwendigen Apps ins Gewicht fallen könnte: Das MacBook Pro hat eine aktive Kühlung, das MacBook Air nicht. Wenn Sie also oft für lange Zeit an sehr rechenintensiven Aufgaben sitzen, könnte das MacBook Pro die bessere Wahl sein. Andererseits ist das MacBook Air im Zweifelsfall etwas leiser.

Bildnachweis: Apple.de

Bei beiden Modellen können Sie den Arbeitsspeicher bei der Bestellung auf bis zu 16 GB RAM aufstocken, was für die meisten Aufgaben genug sein sollte.

Außerdem bieten die Stereo-Lautsprecher des MacBook Pro einen höheren Dynamikbereich und auch die Mikrofone sind besser. Das könnte wichtig sein, wenn Sie oft Videoanrufe mit Kund:innen haben oder Tonaufnahmen machen. Beide Modelle unterstützen WLAN 6 für noch schnelleres Internet ohne Kabel. Die FaceTime-Kamera lässt jedoch bei beiden MacBooks noch etwas zu wünschen übrig, was auch in vielen Rezensionen bemängelt wurde.

Das MacBook Pro hat einen helleren Bildschirm

Einen weiteren Unterschied gibt es bei der Helligkeit des Retina-Bildschirms: Das MacBookPro kommt hier auf 500 Nits, das MacBook Air nur auf 400 Nits. Abgesehen davon unterscheiden sich die Bildschirme nicht, denn sie decken beide den P3-Farbraum ab und setzen auf Apples True Tone Technologie.

Bildnachweis: Apple.de

Mit oder ohne Touch Bar?

Falls Sie Apples Touch Bar lieben, sollten Sie zum MacBook Pro 13 Zoll greifen. Wenn Sie lieber klassische Funktionstasten haben, spricht das eher für das MacBook Air. Auf Touch ID zur schnelleren Anmeldung in Ihre Accounts müssen Sie allerdings auf keinem der beiden MacBooks verzichten. Auch das MacBook Air hat einen Sensor für Ihren Fingerabdruck oberhalb der Tastatur. Ansonsten sind Tastatur und Trackpad bei beiden Modellen gleich.

Bildnachweis: Apple.de

Das gilt auch für die Anschlüsse: Beide verfügen über jeweils zwei Thunderbolt / USB-4-Anschlüsse. Das ist ein Nachteil gegenüber dem vorherigen MacBook Pro 13 Zoll mit Intel-Chips. Letzteres konnten Sie nämlich mit bis zu vier Anschlüssen bestellen.

Auch bei der Verwendung von externen Bildschirmen müssen Sie Einschnitte hinnehmen. Das MacBook Air und MacBook Pro mit M1 unterstützen höchstens einen externen Bildschirm mit bis zu 6K bei 60 Hertz. Bei der vorherigen Generation des MacBook Pro 13 Zoll konnten Sie bis zu zwei externe Bildschirme mit 4K und 60 Hertz anschließen.


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Längere Akkulaufzeit dank M1

Bisher zeigt sich, dass Apples Silicon Chip eine deutlich verbesserte Batterielaufzeit mit sich bringt. Hier können die Vorgängermodelle mit Intel-Chip nicht mithalten. Ob Sie die von Apple angegebenen 15 bis 20 Stunden realistischerweise auch voll ausnutzen können, ist jedoch fraglich. Trotzdem ist die verbesserte Akkuleistung wohl eine der größten Errungenschaften des neuen M1-Chips. Laut Apple kommt das neue MacBook Air auf eine Batterielaufzeit von 18 Stunden, das MacBook Pro 13 Zoll auf 20 Stunden. Hier hat also letzteres die Nase vorn.

Beim Gewicht schenken sich die Modelle nicht viel. Das MacBook Air M1 wiegt 1,29 Kg und damit nur 0,06 kg weniger als sein Vorgänger. Das MacBook Pro wiegt genau wie sein Vorgänger 1,4 kg.

Eine Neuerung gibt es noch bei den verfügbaren Farben: Das neue MacBook Air gibt es jetzt nicht mehr nur in Silber, sondern auch in Space Grau und sogar in Gold. Letzteres hatte es seit dem Verschwinden des 12-Zoll-MacBooks aus dem Sortiment nicht mehr gegeben. Beim MacBook Pro ändert sich nichts an den verfügbaren Farben. Es ist nach wie vor in Silber und Space Grau erhältlich.

Preise und Verfügbarkeit

Das MacBook Air ist trotz der fast gleichen Rechenpower nach wie vor preiswerter als das MacBook Pro. Das günstigste Modell des MacBook Air kostet 1.129 Euro, das MacBook Pro startet bei 1.449 Euro. In beiden Fällen bekommen Sie 8 GB RAM und 256 GB Festplattenspeicher. Bei beiden Geräten können Sie auf bis zu 16 GB RAM und 2 TB aufrüsten. Dann werden beim MacBook Air schon 2.319 Euro fällig, beim MacBook Pro sogar 2.599 Euro.

Fazit

Welches Gerät lohnt sich also für Sie? Wie so oft kommt es auf Ihr ganz persönliches Nutzungsverhalten an. Wenn Sie das Gerät für klassische Büroaufgaben einsetzen wollen, ist das MacBook Air vom Preis-Leistungs-Verhältnis eine gute Wahl. Auch komplexere Aufgaben sind problemlos möglich. Das MacBook Pro lohnt sich vor allem dann, wenn Sie oft rechenintensive Aufgaben für längere Zeiträume durchführen müssen. Dann kommt nämlich die aktive Kühlung zur Geltung. Auch wenn Sie für Ihre Arbeit einen besonders hellen Bildschirm benötigen, sich eine möglichst lange Akkulaufzeit wünschen oder die Touch Bar nicht missen möchten, könnte sich der Aufpreis für das MacBook Pro M1 lohnen. In allen Fällen sollten Sie sich aber überlegen, ob es nicht besser wäre, auf die neuen MacBook-Pro-Modelle mit Apple Silicon in 14 Zoll und 16 Zoll zu warten.

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