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Neue MacBook Pro-Modelle mit M2-Prozessoren – äußerlich bleibt alles beim Alten, aber die inneren Werte zählen

19/01/2023

Apple hat am 17. Januar das neue 14- und 16-Zoll MacBook Pro mit M2 Pro und M2 Max, Apples hochwertigen Profi-Chips der nächsten Generation, vorgestellt. Damit bietet das MacBook Pro Profi-Anwender:innen besonders energieeffiziente Rechenpower und eine längere Batterielaufzeit. Damit können die MacBook Pro selbst anspruchsvolle Aufgaben wie 3D-Rendering oder Videoschnitt mit Leichtigkeit meistern. Bei den verfügbaren Größen hat sich nichts geändert: Wie bereits beim Vorgänger können Sie zwischen 14 Zoll und 16 wählen. Neu sind unter anderem eine längere Batterielaufzeit von bis zu 22 Stimdem, Wi-Fi 6E, mehr Arbeitsspeicher (bis zu 96 GB) und die Unterstützung von 8K-Bildschirmen.


Darum geht's - TL;DR

  • Apple prasentiert neue MacBook Pro-Modelle - ohne eine klassische Keynote - in einem professionell gemacht Video.
  • Mit den neuen MacBook Pro 14 Zoll (M2) und 16 Zoll (M2) Modellen hat Apple seine neuesten Chips basierend auf dem M2 Design veroffentlicht.
  • Es sind die kraftvollen neuen M2 Pro und M2 Max Chips, die mehr Performance bei längerer Batterielaufzeit versprechen.
  • Designanderungen gab es bei den am MacBook Pro M2 nicht.

Apple stellt mehrere neue Geräte vor – ohne klassische Keynote

Wie bereits bei anderen Hardwareneuheiten in der Vergangenheit hat Apple seine neuen MacBook-Pro-Modelle nicht auf einer Keynote vorgestellt, sondern mit einem professionell aufgemachten Video im Stile einer Keynote-Präsentation. Neben dem MacBook Pro 14 Zoll (M2) und dem MacBook Pro 16 Zoll (M2) wurde zudem ein neuer Mac mini (ebenfalls mit M2) eingeführt.

Hier können Sie das ausführliche Video von Apple über die neuen MacBook Pros sehen:

(Der Abschnitt mit den MacBook Pros beginnt bei 09:02 min)

Die neuen M2 Pro und M2 Max Chips

Mit dem neuen MacBook Pro 14 Zoll und 16 Zoll hat Apple seine neuesten Chips vorgestellt: den M2 Pro und M2 Max. Sie basieren auf dem M2, den Apple im Juni 2022 vorgestellt hatte. Mit der Benennung der leistungsstärkeren Chips folgt man in Cupertino der Nomenklatur, die man auch beim M1 hatte.

Bildnachweis: Apple

Der M2 Pro bietet folgende Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger, dem M1 Pro:

  • 20 % mehr Transistoren
  • GPU mit bis zu 19 Grafikkernen (drei mehr als beim M1 Pro)
  • Größerer L2-Cache
  • Bis zu 30 % mehr Grafikleistung

Der M2 Max ist der schnellste Chip aus der neuen M2-Reihe. Vom M1 Max unterscheidet er sich unter anderem in diesen Aspekten:

  • 10 Milliarden mehr Transistoren
  • Leistungsfähigere GPU mit bis zu 38 Cores
  • Größere L2-Cache
  • Bis zu 30 % mehr Grafikleistung
  • Bis zu 96 GB einheitlicher (Arbeits-)Speicher

Laut Apple handelt es sich beim M2 Max um den derzeit weltweit leistungsstärksten und effizientesten Prozessor für einen Profi-Laptop.

Sowohl der M2 Pro als auch der M2 Max zeichnen sich durch eine besonders hohe Energieeffizienz aus. Beide sind mit einer 16-Core Neural Engine mit Secure Enclave der nächsten Generation ausgestattet. Das soll sich etwa in einer verbesserten Rauschunterdrückung und einer höheren Kameraqualität ausdrücken.

Noch längere Batterielaufzeit

Dank des energieeffizienten Designs konnte Apple die ohnehin schon gute Akkulaufzeit vom MacBook Pro 14 Zoll und vom MacBook Pro 16 Zoll noch einmal verbessern. Bereits der M1 hatte hier eine deutliche Verbesserung gegenüber den Modellen mit Intel-Chips gebracht.

Bildnachweis: Apple

Das MacBook Pro 14 Zoll (M2) kommt jetzt auf beeindruckende 18 Stunden Batterielaufzeit. Das ist eine Stunde mehr als sein Vorgänger.

Das MacBook Pro 16 Zoll (M2) geht noch einen Schritt weiter. Bis zu 22 Stunden soll das Gerät laut Apple mit einer einzigen Aufladung laufen – das ist fast ein ganzer Tag und neuer Rekord für ein MacBook! Bei seinem Vorgänger waren es 21 Stunden gewesen.

Schnelleres Internet dank WLAN 6E und Unterstützung für 8K-Monitor

Eine weitere Neuheit bei den M2-Modellen ist, dass das MacBook Pro jetzt WLAN 6E unterstützt. Mit diesem Standard sind Sie in Ihrem Büro, zu Hause oder auf Reisen deutlich schneller drahtlos im Internet unterwegs – vorausgesetzt, Sie haben einen entsprechenden Router. Die 6E-Fähigkeit dürfte in den kommenden Jahren relevanter werden, wenn mehr Haushalte und Arbeitsplätze mit dem Standard ausgestattet sind.

Das könnte die neuen MacBook-Pro-Modelle für all diejenigen interessant machen, für die schnelles Internet essenziell ist.

Bildnachweis: Apple

Außerdem unterstützt der HDMI-Anschluss bei den neuen Modellen jetzt Multichannel-Audioausgabe und den Anschluss eines 8K-Monitors. Auch die Bluetooth-Version wurde verbessert: von 5.0 auf 5.3.

Ansonsten nicht viel Neues

Trotz der neuen Prozessoren dürften viele Apple-Fans jedoch von den neuen MacBook Pros enttäuscht sein. In den meisten anderen Aspekten unterscheidet sich das MacBook Pro (M2) nicht wirklich vom MacBook Pro (M1). Gerade beim Design hat sich nichts geändert. Allerdings hatte das MacBook Pro bereits 2021 einen umfassenden Designwechsel bekommen.

Laut Apple-Homepage ist das MacBook Pro 16 Zoll (M2) ein wenig schwerer als das vorherige Modell, dennoch ist das Gewicht mehr oder weniger gleich geblieben: Das 14-Zoll-Modell bringt 1,6 kg auf die Waage, das 16-Zoll-Modell 2,15 kg.

Bildnachweis: Apple

Diese Spezifikationen haben sich beispielsweise nicht geändert:

  • Mini-LED Liquid Retina XDR Display mit einer Helligkeit von 1.000 Nits, einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und TrueTone
  • Mehr Anschlüsse als das MacBook Air und die alten MacBook Pros: MagSafe 3, Thunderbolt 4, HDMI, SD-Kartensteckplatz
  • Touch ID
  • 1080p FaceTime HD Kamera
  • Lautsprecher mit Dolby Atmos

Wer bereits ein MacBook Pro M1 hat, muss sich also vermutlich keine Gedanken um ein Upgrade machen – es lohnt sich kaum. Wer ein älteres Modell hat, könnte alternativ die Gelegenheit nutzen und jetzt ein günstigeres MacBook Pro mit M1 erwerben.

Preise und Verfügbarkeit

Das MacBook Pro 14 Zoll und das MacBook Pro 16 Zoll sind bereits bei Apple vorbestellbar. In den Läden werden die neuen Macs ab dem 24. Januar erwartet.

Bildnachweis: Apple

Wie bereits im Vorfeld befürchtet, hat Apple die Preise für das MacBook Pro erhöht. Die günstigste Ausführung – ein 14-Zoll-Modell mit 10-Core-Chip, 16 GB RAM und 512 GB SSD – kostet jetzt 2.399 Euro. Beim Vorgänger lag der günstigste Einstiegspreis noch bei 2.249 Euro. Auch bei vielen anderen Ausführungen ist der Preis um 150 Euro gestiegen. Möchten Sie das MacBook Pro 14 Zoll mit M2 Max anstatt mit M2 Pro? Hier liegt der Preis bereits bei 3.469 Euro – dann allerdings auch mit 32 GB Arbeitsspeicher (16 GB gibt es nur mit M2 Pro).

Das günstigste 16-Zoll-Modell kostet jetzt 2.999 Euro. Dafür bekommen Sie eine 12-Core-CPU und 512 GB SSD. Wenn Sie ein MacBook Pro 16 Zoll mit M2 Max möchten, werden mindestens 3.689 Euro fällig.

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Bildnachweis: Apple

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