Mac Business Blog

Bis Anfang des Jahres war das einzige Abo, das ich an Apple bezahlt habe, die 200 GB iCloud Speichererweiterung für 2,99 € pro Monat. Der Reiz, für Musik, Filme und mehr iCloud-Speicher fast 30 € im Monat zu bezahlen, war nicht vorhanden. Bei Filmen reichten mir andere Streaming-Dienste und bei Musik war ich mit eigener Mediathek, YouTube, Amazon Musik und kostenfreiem Spotify (dachte ich) gut ausgestattet. Wirklich spannend waren aber die schon vor einiger Zeit in den USA gestarteten Fitness+ Kurse, die nun auch in Deutschland verfügbar waren. Diese Ergänzung und die Möglichkeit, Apple One mit bis zu sechs Familienmitgliedern zu teilen, hat mir den Test erleichtert. Dies ist meine Einschätzung nach fünf Monaten Nutzung.

Was ist Apple One (Premium) und was kostet es?

Seit November letzten Jahres können auch Kunden in Österreich, Brasilien, Kolumbien, Frankreich, Deutschland, Indonesien, Irland, Italien, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Portugal, Russland, Saudi-Arabien, Spanien, der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten die Vorteile von Apple One nutzen.

Dieser Service vereint mehrere Apple Dienste unter einem Dach.

Das Apple One Premium-Paket umfasst Apple Music, Apple TV+, Apple Arcade, Apple News+ (nicht in Deutschland), Apple Fitness+ und 2 TB iCloud-Speicher für 29,95 € pro Monat und kann von bis zu sechs Familienmitgliedern gemeinsam genutzt werden.

Wenn Sie bereits für Dinge wie Apple Music, Apple TV+ und andere Dienste zahlen, sollten Sie sich auf jeden Fall Apple One Premium ansehen. Die Chancen stehen gut, dass Sie tatsächlich Geld sparen und vielleicht sogar neue Dienste schätzen lernen.

Die aktuellen Preise für die einzelnen Apple-Dienste sind:

  • Apple Musik, 9,99 € für Einzelpersonen, 14,99 € für Familien.
  • Apple Arcade, 4,95 €, einschließlich Familienmitgliedschaft.
  • Apple TV+, 4,99 €, inklusive Familienmitgliedschaft.
  • Apple Fitness+, 9,99 € pro Monat, inklusive Familienmitgliedschaft.
  • ICloud-Speicher, 50 GB pro Monat, 0,99 € pro Monat, nur für Einzelpersonen
  • iCloud-Speicher, 200 GB pro Monat, 2,99 € pro Monat, gemeinsame Nutzung durch die Familie
  • iCloud-Speicherplatz, 2 TB, 9,99 € pro Monat, gemeinsam nutzbar mit der Familie

Sie könnten also auch nur die jeweils einzelnen Elemente nehmen, die Sie benötigen.

Meine Einschätzung zu den Einzelteilen aus Apple One.

Fitness+

Aktuell können Sie Fitness+ nur nutzen, wenn Sie eine Apple Watch haben. Meiner Erfahrung nach würde es auch gut ohne Uhr funktionieren, aber Apple gibt gerne Kaufanreize für die Kombination von Produkten.

Mit Peloton und anderen online Fitness-Studios hatte man schon eine Vorstellung, was der Inhalt sein würde. Durch Corona ist es noch mal schwieriger geworden, ein echtes Fitness-Studio zu nutzen. Meine Vorstellung, durch Fitness+ mehr Sport zu machen und auch verschiedene Elemente wie Meditation, Yoga oder auch bestimmte Lauf-Motivationen zu erhalten, konnte sich durch Fitness+ auf jeden Fall bestätigen. Die Trainer geben mit viel Motivation Anweisungen und für mich ist selbst eine Runde von 10 Minuten morgens mit allgemeinen Fitness-Elementen sehr hilfreich.

Die Kurse bauen mit Länge und Schwierigkeitsgrad aufeinander auf und man kann sich sehr gut sein individuelles Fitness-Programm zusammenstellen. Auch die Speicherung der Daten zu den Übungen und aus der Apple Watch funktioniert hervorragend. Ich werde nach und nach mehr Fitness+ Kurse ausprobieren und dann mal in einem eigenen Blog-Artikel meine Erfahrungen weitergeben.

Erst mal empfinde ich diesen Service als eine gute Unterstützung meines Wunsches, mehr Bewegung und Sport in mein Leben zu bekommen.

Musik

Wie schon im Titel dieses Artikels angedeutet, hat mich überrascht, wie sich mein Musik-Verhalten mit Apple Musik verändert hat. Bei Musik war ich mit eigener Mediathek, YouTube, Amazon Musik und kostenfreiem Spotify (dachte ich) gut ausgestattet. Musik ist für mich kein Kernelement meines Lebens, wie dies vielleicht für andere der Fall ist. Ich höre gerne Musik bei bestimmten Tätigkeiten, bin aber überhaupt nicht bei neuen Musiktrends auf dem Laufenden. Meine eigene Mediathek hat sich seit Jahren kaum verändert und Neues hörte ich eher über die o.g. anderen Streaming-Dienste.

Wenn es dann mal ein Lied nicht bei YouTube gab oder ich nicht ein ganzes Album hören konnte, weil sie nicht in der reduzierten Sammlung bei Amazon Musik oder in Spotify vorhanden waren, störte mich das nicht. Was mich eher gestört hat, ist die nicht-übergreifende Favoritensammlung oder Playlists, wenn man mehrere Dienste benutzt.

Mit Apple Musik steigt die Experimentierfreude

Was sich aber mit der Nutzung von Apple Musik geändert hat, ist der pure Zugriff auf (fast) die gesamte Welt der Musik auf allen Geräten. Ich probiere viel mehr aus als vorher, höre mal hier, mal dort hinein und entdecke ganz neue Musik. So gab es letztes Jahr eine Sammlung „The best music of 2021“ im New Yorker und ich konnte jede dieser Alben in meine Mediathek laden und reinhören. Dadurch habe ich ganz neue Bands und Musiker entdeckt, die mich begeistern.

Auch für bestimmte Gelegenheiten direkt die richtige Playlist (von Apple zusammen gestellt) zu haben, ist sehr praktisch. Für bekannte Bands gibt es auch die sog. „Essentials“ – also Best-of Sammlungen, die man sich sonst mühsam selbst zusammen stellen muss.

Mit Coaching Kundinnen und Kunden habe ich immer mal wieder die Diskussion darüber, wie mit Musik umgegangen werden soll, zumal die Synchronisierung der eigenen Mediathek zwischen den Apple Geräten oft umständlich ist (es gibt aber iTunes Match). Da Musik so ein kurzlebiges Medium geworden ist, finde ich solch ein Welt-Musik-Bibliothekserlebnis wie in Apple Musik aber wirklich toll.

Apple Musik würde ich heute auch abonnieren, wenn es nicht in Apple One Premium enthalten wäre.

Apple TV+

Apple TV+ ist ein Streaming-Dienst wie Netflix oder Amazon Prime. Es unterscheidet sich aber dahin gehend, dass dort ausschließlich eigene Produktionen gezeigt werden. Das war auch der Grund, warum mich Apple TV+ vor 3 Jahren nicht sehr interessiert hat, als ich es für ein Jahr beim Kauf eines Mac für ein Jahr kostenlos nutzen konnte.

Durch die Inklusion in Apple One haben wir aber nun die eine oder andere Serie oder Film angesehen und es sind wirklich einige sehr erfolgreiche hinzugekommen – inkl. Oscar-Gewinner. Ted Lasso sollten Sie sich z. B. nicht entgehen lassen, wenn Sie Apple TV+ (vielleicht auch als Probe-Abo) haben.

Ich würde Apple TV wohl nicht separat buchen, aber im Paket mit allem anderen ist es eine schöne Ergänzung.

iCloud Speicher 2 TB

Auch wenn iCloud nicht mein Haupt-Cloud-Dienst ist, benötigt man für Bilder, iPhone/iPad-Backups und die eine oder andere Dateiablage doch zunehmend Platz auf Apple-Servern.

Da auch der iCloud-Speicher über die Familienfreigabe geteilt werden kann, ist dies eine hervorragende Ergänzung im Apple One Paket.

Apple Arcade

Computerspiele haben mich zuletzt auf meinem C64 oder Amiga fasziniert. Die gesamte andere Welt von Computer- oder Online-Spielen seither ist an mir vorbeigegangen. Aber gelegentlich sind einfache Spiele auf dem iPhone oder iPad eine nette Ablenkung. Daher ist es für mich ein weiteres Element in Apple One, dass ich mitnehme. Auch wenn Kinder zu Besuch sind und beschäftigt werden wollen, ist der schnelle Download aus der Arcade Sammlung sehr praktisch.

Separat buchen würde ich Apple Arcade aber nicht.

30 € im Monat ist viel, aber …

Wie mit den meisten Abos wiegt man immer den Wert des Inhalts für sich mit dem Preis ab. Wenn Sie die o.g. Elemente nicht so wertvoll finden, ist es zu teuer. Meine Erfahrung ist aber, dass man sie nach und nach zu schätzen lernt.

Hier lässt sich Apple One Premium buchen. Wenn Sie keine Apple Watch haben, reicht auch das einfache Apple One.

Sie sollten aber auf jeden Fall die Familienfreigabe nutzen, dann reduziert sich der Einzelbetrag pro Person noch mal um einiges, vor allem wenn sich Geschwister, Eltern, Tanten, Onkel an den Kosten beteiligen.

Was ein Apple-eigenes Medienangebot natürlich besonders attraktiv macht, ist die jederzeitige Verfügbarkeit all dieser Inhalte auf allen Ihren Geräten.

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