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Wissensmanagement

Daten, Information, Wissen

Bei dem Versuch, sich dem Thema „Wissensmanagement“ anzunähern, stößt man auf eine Vielzahl unterschiedlich geprägter und fokussierter Erklärungsansätze und Definitionen verschiedener Autoren. So entsteht zunächst ein uneinheitliches, schwer durch dringliches Bild des Themengebietes. Zusammenfassend kann man aber sagen, dass alle Autoren dem Wissen personengebundene Eigenschaften zusprechen. Die Wissensentstehung vollzieht sich in einem fortlaufenden Zyklus der Vernetzung bestehenden Wissens mit Informationen und Erfahrungen aus der Umwelt der Person.


Wert von Wissen

Beispielsweise ist das Lesen und Verstehen einer DIN/ISO Normschrift nicht nur an die Lesetechnik, sondern immer an die bestehende Wissensbasis des Lesers gebunden, der den „Rohstoff“ des Wissens, die Information, in seine Gedankenwelt einbaut und vernetzt. So kann man fast im Sinne Einsteins meinen, dass das Ergebnis dieses Zyklus vom „Wissensstandpunkt“ des Beobachters (Lesers) selbst abhängig ist. So erscheint es möglich, den Aufbau von Wissen durch den Aufbau gemeinsamer „Beobachtungsstandpunkte“ zu fördern oder zu harmonisieren.

Wissen im Unternehmen kann also nur werthaltig werden, wenn es mit anderen geteilt wird.

Schon die griechischen Philosophen haben die Natur des „Wissens“ diskutiert. Heute sind Organisationstheoretiker, Entwickler von Informationssystemen und Ökonomen in einer wahren Knowledge Management (KM) Lawine. Das Interesse liegt aber wohl hauptsächlich in der IT Community - denn hier liegen eindeutig neue Chancen, komplexe Computer System zu entwickeln.


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Welche Beziehung gibt es also zwischen Wissen und IT?

Kann IT dazu benutzt werden, Wissen besser auszunutzen? Wenn ja, welche Art von Wissen? Welche Arten von Wissen gibt es überhaupt? Was ist Wissen?

Es scheint so, als hätten wir kaum eine andere Wahl, als zu sehr grundlegenden Frage zurück zu kehren. Um jedoch einen pragmatischen Ansatz der Wissensverwaltung zu erhalten, muss man nicht so weit zurück gehen. Alles. was wir tun müssen, ist ein pragmatisches Verständnis zu erreichen, wie man bei organisatorischem Wissensmanagement ankommt. 

  

 

Erkenntnistheoretische Betrachtung

Die epistemologische Debatte ist von zwei unterschiedlichen Schulen dominiert: Diejenigen, die Wissen als Objekt sehen und diejenigen, die es als eine intrinsisch menschliche Eigenschaft sehen: Die erkenntnistheoretische Debatte wird durch zwei unterschiedliche Schulen dominiert. Diese Ansichten werden als die Commodity und die Community Sichtweisen bezeichnet.

Die Commodity Ansicht des Wissens als absolute und universelle Wahrheit ist seit langem die dominierende Ansicht in der Wissenschaft. Verwurzelt im Positivismus des Mitte - 19. Jahrhunderts, ist es noch besonders stark in den Naturwissenschaften. Anhänger dieser Tradition verstehen Wissen als Artefakt, das in diskreten Einheiten behandelt werden kann und dass die Menschen besitzen können. Wissen kann von dem Wissenden getrennt und explizit gemacht werden.

Die Community Sichtweise hat auch eine lange Tradition, aber ist in seiner modernen Form aufbauend auf der Kritik des etablierten quantitativen Ansatz der Wissenschaft, die vor allem unter Sozialwissenschaftlern in den 1960er Jahren entstanden ist. Unterstützer dieser Ansicht argumentieren, dass Wissen nie von dem Wissenden getrennt sein kann und sollte als sozial konstruiert verstanden werden. Nach dieser Tradition ist das Wissen implizit und kann nur in der Praxis definiert werden, durch Aktivitäten der Individuen und Interaktionen zwischen ihnen.

Zu theoretisch? Hier ist die praktische Umsetzung zu finden

Wie bauen Sie nun Ihr individuelles Wissen am besten und einfachsten auf? Über viele Jahre habe ich einen Wissensworkflow aufgebaut und immer weiter optimiert, der Sie mit Hilfe der Technik die Entwicklung von Daten über Informationen hin zu Wissen durchleitet.

 


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