Mac Business Blog

Apple kündigte diese Woche den M1 an, den leistungsstärksten Chip, den das Unternehmen je geschaffen hat, und den ersten Chip, der speziell für den Mac entwickelt wurde. Der M1 ist für Mac-Systeme optimiert, bei denen geringe Größe und Energieeffizienz von entscheidender Bedeutung sind. Als System on a Chip (SoC) vereint der M1 zahlreiche leistungsstarke Technologien in einem einzigen Prozessor und verfügt über eine einheitliche Speicherarchitektur für eine drastisch verbesserte Leistung und Effizienz.

Was ist das Besondere am M1 Chip? Unglaubliche Performance und Stromersparnis

M1 ist der erste Personal-Computer-Chip, der mit modernster 5-Nanometer-Prozesstechnologie gebaut wurde, und ist mit erstaunlichen 16 Milliarden Transistoren bestückt. Der größte Anteil, den Apple je in einen Chip eingebaut hat.

In Kombination mit dieser CPU ist die schnellste integrierte GPU der Welt. Es handelt sich außerdem um einen 8-Kern-Chip, der in der Lage ist, erstaunliche 25.000 Threads gleichzeitig zu verarbeiten. Er wird grafikintensive Anwendungen und Spiele antreiben, die bisher nur auf diskreten Grafikchips laufen konnten.

Bildnachweis: Apple.de

Er verfügt damit über den weltweit schnellsten CPU-Kern aus stromsparendem Silizium, die weltweit beste CPU-Leistung pro Watt, die weltweit schnellste integrierte Grafik in einem Personal Computer und die sehr hohe Leistung beim maschinellen Lernen mit der Apple Neural Engine.

Als Ergebnis liefert die M1

  • eine bis zu 3,5x schnellere CPU-Leistung,
  • eine bis zu 6x schnellere GPU-Leistung und
  • eine bis zu 15x schnellere Leistung beim maschinellen Lernen,
  • und das alles bei einer bis zu 2x längeren Akkulaufzeit im Vergleich zu Macs der vorherigen Generation.

Mit seiner tiefgreifenden Leistungs- und Effizienzsteigerung stellt die M1 den größten Sprung für den Mac dar, den es je gegeben hat.

Bildnachweis: Apple.de

Apple Silicon ist der Beginn einer ganz neuen Ära für Mac. Es ist auch der Anfang vom Ende der Abhängigkeit von Apple von Intel-Prozessoren.

macOS Big Sur erntet die Vorteile von Apples neuem M1-Chip

Mit der Hinzufügung von Apples neuem Silizium profitiert macOS Big Sur von neuen Funktionen und Geschwindigkeitsvorteilen. Nicht zuletzt, wie Apple behauptet, von der sofortigen Energieverwaltung und dem sofortigen Start von Anwendungen.

Die Geschwindigkeitsverbesserungen erstrecken sich auf eine 15-fache Geschwindigkeitssteigerung bei der Safari JavaScript-Verwaltung sowie darauf, dass Logic Pro mit bis zu dreifacher Geschwindigkeit läuft. Sas bedeutet, dass mehr Instrumente und Plugins zur Verfügung stehen werden. Alle Anwendungen von Apples wichtigsten Softwareanbietern werden natürlich auch für das neue Silicon und macOS Big Sur optimiert.

Rosetta 2 wird alte Intel-Anwendungen auf Apples neuem Silizium laufen lassen

Die neuen M1-Macs werden eine ARM64-Architektur verwenden - eine Abkehr von der x86-64-Architektur, die auf den von Apple bisher verwendeten Intel-Chips zu finden ist. Diese Änderung ermöglicht es Macs zwar, iOS- und iPadOS-Anwendungen zusätzlich zu den MacOS-Anwendungen auszuführen, verhindert aber, dass die neuen Geräte Anwendungen ausführen können, die für die alten Intel-Chips entwickelt wurden. Aus diesem Grund hat das Unternehmen Rosetta 2 herausgebracht.

Bildnachweis: Apple.de

An die Entwickler gewandt schreibt Apple: "Rosetta ist ein Übersetzungsprozess, der es ermöglicht, Anwendungen auszuführen, die x86-64-Anweisungen auf Apple-Silizium enthalten", heißt es auf der Entwicklerseite. "Rosetta soll den Übergang zu Apple-Silizium erleichtern und Ihnen Zeit geben, eine Universal-Binärdatei für Ihre Anwendung zu erstellen. Es ist kein Ersatz für die Erstellung einer nativen Version Ihrer Anwendung."

Dieser Prozess läuft in erster Linie im Hintergrund und ist für den Benutzer unsichtbar. Kurz gesagt, es handelt sich um einen Emulator, der den Entwicklern beim Übergang von Apple-Architekturen etwas Spielraum lässt. Ihre bestehenden Anwendungen werden weiterhin funktionieren, während die Entwickler sich daran machen, ihren Code zu aktualisieren. Durch die hohe Leistung des M1 Chips sollen aber trotz dieser Übersetzungsarbeit von Rosetta 2 Anwendungen schneller laufen als auf Intel-basierten Macs.

iPhone und iPad Apps können auf dem Mac laufen

Apple Silicon wird nicht nur schnellere, sicherere Rechner ermöglichen, die regelmäßiger aktualisiert werden können, sondern es bedeutet auch, dass Macs zum ersten Mal in der Lage sein werden, iPhone und iPad Apps auszuführen. Das ist eine aufregende Veränderung! Die Hinzufügung von Apple-Silizium wird auch bedeuten, dass Benutzer universelle Versionen ihrer iPhone- und iPad-Apps genießen können, obwohl die Entwickler dies erst richtig umsetzen müssen.

Ob die Entwickler ihre iPhone und vor allem iPad Apps aber überhaupt auf dem Mac laufen lassen wollen, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall haben große Entwickler wie Facebook, Amazon Prime, Disney+ sich erstmal dagegen entschieden. Auch Google mit Google Maps, Google Drive und Gmail wird erstmal nicht dabei sein. Die Netflix App wird dagegen schon auf den M1 Macs laufen.

Diese Entwickler können festlegen, ob ihre Apps auf den Macs laufen können. Warum sie sich dagegen entscheiden, hat sicher unterschiedliche Gründe und es ist auch wahrscheinlich keine Entscheidung für die Ewigkeit. 

In diesem Artikel wird die aktuelle Situation und Hintergründe gut zusammengefasst: iOS apps will run on Apple Silicon Macs, but major developers have already opted out of the Mac App Store

 

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