Mac Business Blog

Bisher lag die Befürchtung im Raum, dass Besitzer der neuen M1 Mac bei der Nutzung von Windows unter Parallels ausgeschlossen bleiben könnten. Mit Parallels Desktop 16.5 brachte die Virtualisierungssoftware aber volle native Unterstützung für Computer mit Apple Silicon. Sie ermöglicht es Anwendern, die Windows 10/11 ARM Insider Preview und die dazugehörigen Programme auf Macs mit einem Apple M1-Prozessor auszuführen. Die Ausführung einer virtuellen Version von Windows auf Apple Silicon ist laut Parallels bis zu 30 % schneller als auf einem Intel-basierten Mac und es verbraucht 2,5 mal weniger Strom.

Parallels nutzt die Power der neuen M1 Mac aus

Parallels wirbt mit einigen signifikanten Leistungs- und Effizienzvorteilen auf M1 Mac. Vor allem können Sie eine Leistungssteigerung von 30 Prozent im Vergleich zur Ausführung einer Windows 10 VM auf einem Intel Core i9 Prozessor erwarten.

  • Bis zu 250 Prozent weniger Stromverbrauch: Auf einem Mac mit einem Apple M1-Chip verbraucht Parallels Desktop 16.5 2,5 Mal weniger Energie als auf einem 2020er Intel-basierten MacBook Air-Computer.
  • Bis zu 60 Prozent bessere DirectX 11-Leistung: Parallels Desktop 16.5 auf einem M1-Mac liefert bis zu 60 Prozent bessere DirectX 11-Leistung als auf einem Intel-basierten MacBook Pro mit Radeon Pro 555X GPU.
  • Bis zu 30 Prozent bessere Leistung der virtuellen Maschine (Windows): Die Ausführung einer virtuellen Maschine (VM) von Windows 10 auf ARM Insider Preview auf Parallels Desktop 16.5 auf einem M1 Mac liefert eine bis zu 30 Prozent bessere Leistung als eine Windows 10 VM auf einem Intel-basierten MacBook Pro mit Intel Core i9 Prozessor.

Voraussetzungen

Die Ausführung der Software auf einem Apple Silicon Mac erfordert ein ARM-basiertes Betriebssystem. Parallels stellt aber keine Kopie von Windows 10/11 ARM Insider Preview zur Verfügung. ARM ist die Chip-Architektur, die bisher vor allem in mobilen Geräten wie iPhone und iPad verwendet wurde (hier heisst die Prozessor-Serie "A"). Sie ist besonders schnell und trotzdem stromsparend. Daher lag es nahe, diesen Prozessortyp auch in Mac zu verwenden, was mit den M1-Mac seit Ende 2020 passiert.

Es bleibt dem Anwender überlassen, sich dieses Betriebssystem herunterzuladen (siehe unten). Aber man sollte sich bewusst sein, dass Microsoft die ARM-Version von Windows auf ARM bisher nicht an Privatpersonen lizenziert.

Alle Editionen von Parallels Desktop 16.5 Update für Mac unterstützen sowohl M1- als auch Intel-Mac-Computer (Standard Edition, Pro Edition und Business Edition).

Da Microsoft noch keine ARM-Version von Windows im Einzelhandel verkauft, müssen Sie die Windows 11 ARM Insider Preview verwenden, die Sie von Microsofts Website beziehen können. In der Windows 11 ARM Insider Preview können Sie dann auch Intel-Anwendungen emulieren.

Laden Sie die Windows 11 VM für ARM kostenlos von Microsoft herunter (Sie benötigen dafür ein Windows Insider-Login, das Sie kostenlos beantragen können, wenn Sie noch keines haben).

Achtung: Diese Windows 11 ARM Insider Preview ist eine Beta-Version, Nutzung ist auf eigene Gefahr.

Sie können Parallels 16.5 ab heute von der Parallels-Website herunterladen.

Abonnements können auf der Parallels-Website erworben werden. Eine neue unbefristete Lizenz für die Standard Edition kostet 79,99 US-Dollar. Abonnements beinhalten auch Parallels Access und Parallels Toolbox für Mac und Windows.

Viele Tester belegen, dass es funktioniert

M1-Mac-Anwender haben jetzt die Möglichkeit, Windows auf ihren Maschinen zu virtualisieren. Parallels sagt, dass über 1 Mio. M1-Mac-Anwender die Technical Preview von Parallels Desktop 16.5 mit Microsofts Windows 10 on ARM Insider Previews getestet haben. Diese Beta-Tester nutzten auch "zehntausende verschiedene Intel-basierte Applikationen" in der Virtualisierung.

"Apples M1-Chip ist ein bedeutender Durchbruch für Mac-Anwender", sagt Nick Dobrovolskiy, VP von Parallels. "Der Übergang ist für die meisten Mac-Anwendungen dank der Rosetta-Technologie reibungslos verlaufen. Virtuelle Maschinen sind jedoch eine Ausnahme und deshalb haben die Parallels-Ingenieure native Virtualisierungsunterstützung für den Mac mit M1-Chip implementiert. So können unsere Anwender das beste Windows-on-Mac-Erlebnis genießen, das es gibt."

 

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