MAC BUSINESS BLOG

Schreiben

  • Startseite
  • Schreiben
  • Spracherkennung auf Mac oder iPad, iPhone - Live Transfer ist einfach besser

Spracherkennung auf Mac oder iPad, iPhone - Live Transfer ist einfach besser

DiktierenAls großer Fan der Spracherkennung in den Apple Betriebssystemen iOS und OS X hatte ich mich sehr über die Möglichkeit gefreut, auch offline auf dem Mac diktieren zu können. Vor OS X 10.9 Mavericks konnte man nur, wie auch auf dem iPhone und iPad, während einer bestehenden Internetverbindung diktieren. Die aufgenommene Sprache wird dabei auf Apple Server geschickt, dort in Text umgewandelt und wieder zurück geschickt. Dies funktionierte zwar schon sehr gut, aber ich hatte schon angenommen, dass es direkt auf dem Rechner besser funktioniert. Hier bin ich eines Besseren belehrt worden und bin froh, dass ich auch mal wieder die Server Variante genutzt habe.


Denn hier hat sich wirklich einiges geändert. Beispielsweise ist der Zeitraum, den man diktieren kann, wesentlich länger geworden. Man muss also nicht immer befürchten, dass die Aufnahme schnell abbricht. Außerdem ist die Qualität der Aufnahmen wirklich extrem viel besser geworden. Man kann einfach so herunter diktieren, ohne besonders auf die Aussprache zu achten.

 

Das Diktieren offline auf dem Mac dagegen hat mir einiges Kopfzerbrechen bereitet, denn es hat doch folgende Nachteile: 

  • Während man diktiert sieht man wirklich live, was die Diktiermaschine versteht oder versucht zu verstehen. Das ist meistens etwas ganz anderes, als das Endergebnis dann aussieht. Während man diktiert, kann dies ziemlich irritieren.
  • Der Start des Diktierens ist immer ein paar Sekunden langsamer als in der Server Variante.
  • Insgesamt wirkt der Transfer "unbeholfener" und die Qualität der Erkennung scheint mir schlechter als in der Server Variante.

 

Diese Nachteile haben mich eigentlich in den letzten Monaten (seit Installation von Mavericks) davon abgehalten häufig zu diktieren. Erst als ich wieder einmal mit dem iPad oder dem iPhone diktiert habe, habe ich die hohe Performanz des Server-Diktierens wieder gesehen. Seitdem nutze ich diese Variante, solange ich in einem lokalen Netzwerk bin, nur noch.

Der offline Diktiermodus ist natürlich dann hilfreich, wenn sie unterwegs sind und nicht in einem schnellen Netzwerk eingebunden sind. Ein anderer Grund kann natürlich sein, dass sie Texte, die rechtlich gesehen, nicht auf amerikanischen Servern (auch wenn es kurzfristig ist) abgelegt werden, diktieren. Dann sollten Sie auch immer die offline Variante verwenden.

 

Für das Diktieren von Blogtexten oder Wissensartikeln sehe ich da aber überhaupt kein Problem.

 

Mehr in dieser Kategorie: Schreiben

Previous

TextExpander Touch wieder von Apple für iOS akzeptiert

Von den Schwierigkeiten, die Apple bei TextExpander touch gemacht hat, wurde vor kurzem berichtet. Nun ist schon ein Update dieser sehr hilfreichen App für iOS herausgekommen, die einen ganz neuen Weg nimmt, wenn es um die Nutzung von Textkürzeln über das gesamte System hinweg geht. Leider ist ...

Next

Nervige Autokorrektur in OS X ausschalten

Die Autokorrektur in OS X kann einen schon zur Verzweiflung treiben, wenn man ein Wort zwar richtig geschrieben hat, aber es das System anders haben will. So korrigiert der Mac munter in geschriebenen Texten herum. Zum Glück kann man die Autokorrektur für Rechtschreibung in OS X ganz einfach ab...

  • Startseite
  • Schreiben
  • Spracherkennung auf Mac oder iPad, iPhone - Live Transfer ist einfach besser