Mac Business Blog

Der drohende Informationsüberfluss betrifft eigentlich jeden, der in Wissens-Berufen arbeitet und mit einer Vielzahl von Informationsquellen - eigentlich Daten-Quellen - klarkommen muss. Dies bedeutet, dass man möglichst wenig Zeit damit verbringen sollte, einen guten Überblick über die relevanten Themen und Inhalte zu bekommen, die täglich auf einen einprasseln. Aus diesem Datenfluss sollten dann spezifische Inhalte gefiltert werden (Ihr persönlicher Informationsfluss), dann zu einem späteren Zeitpunkt weiterverarbeitet oder in ein Archiv abgelegt werden (Ihr persönliches Wissen). Lassen Sie die Technik dabei für sich arbeiten.

Wissensworkflow: Zustrom/Input, Sammeln/Auswählen, Lesen/Filtern, Bearbeiten/Veredeln, Benutzen

Der Wissensworkflow stellt eine Kombination aus Entwicklungsstufen (von Daten über Informationen zu Wissen) mit Hilfe von technischen Tools dar, die Sie dabei unterstützen, regelmäßig an der Produktion Ihres Wissens zu arbeiten. Dies ist auch relevant im Zusammenhang mit dem Wissensmanagement.

Der Wissensworkflow ist die praktische Umsetzung des Wissensmanagements für einzelne Personen und findet laufend statt. Er gehört zu den wichtigsten Gewohnheiten, die Wissensarbeiter in Ihren Arbeitstag einbauen sollten. 

A. Zustrom / Input

Der erste Schritt für einen erfolgreichen Wissensworkflow ist das effektive Bündeln relevanter Quellen - der Zustrom. Der Zustrom an Daten kommt meistens von unterschiedlichen, ausgewählten Websites. Die Informationen von diesen Websites werden üblicherweise auf diesen Wegen bezogen:

  • Websites einzeln durchgehen: Das ist der aufwändigste Vorgang und nicht zu empfehlen. Es ist sehr umständlich und wenn Sie eine Weile nicht auf eine Website geschaut haben, verschwindet vielleicht ein interessanter Artikel von der Startseite auf einer Unterseite.
  • Newsletter: Füllt Ihre Mail-Inbox und die Auswahl wirklich interessanter Artikel ist umständlich. Meistens gibt es diese Artikel auch in den u.g. Formen (RSS und Twitter), so dass der Bezug eines Newsletters nicht unbedingt nötig ist. Manchmal sind in Newslettern aber auch Inhalte, die nicht auch auf der dazugehörigen Website erscheinen.
  • Twitter, Facebook: Der Twitter oder Facebook-Feed enthält häufig auch Informationen, die nicht auf den Websites derjenigen stehen, denen Sie folgen. Hier spielen die Empfehlungen dieser Experten eine große Rolle.

Das sind verschiedene Quellen und man kann sich aussuchen, über welche Kanäle man seine Informationen sammelt. Es sind häufig verschiedene Methoden des Zustroms für gleiche Quellen. Die Frage ist, welche Methode des Zustroms für Sie am besten geeignet ist.

Um nicht auf jede Seite einzeln gehen zu müssen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, sind unterschiedliche Stream- oder Feed-Techniken einsetzbar.

Mit diesen Informationsströmen können Sie sich ein separates Durchgehen verschiedener Websites sparen.

Wir halten die Feeds über RSS am effizientesten für den Zustrom, aber auch Twitter und Newsletter haben Ihre Plätze im Wissensworkflow.

Das Ergebnis: Ein einheitlicher Zustrom an relevanten Daten, der schnell durchgesehen werden kann.

B. Sammeln / Auswählen

Aus dem Zustrom der Daten sollte möglichst effizient eine auf Sie abgestimmte Sammlung von Informationen entstehen - Ihre persönliche Artikelauswahl. Dies ist am besten über sog. Read-Later Systeme - z.B. Pocket - möglich.

Wie Sie jeweils aus den o.g. Informationsströmen einzelne Artikel in Pocket bekommen, wird in diesen Artikeln beschrieben:

Das Ergebnis: Nur relevante Informationen landen im Read Later System.

C. Lesen / Filtern

Leider reicht das Sammeln der Informationen für Ihre Wissenserweiterung nicht aus. Lesen oder zumindest Querlesen ist erforderlich, um die Informationen noch weiter zu filtern. Nutzen Sie auch hier die Technik, um diesen Prozess zu beschleunigen.

Erst jetzt kann es als Ihr Wissen betrachtet werden, weil Sie einen unmittelbaren Bezug dazu aufgebaut haben und es entweder sofort oder später für Ihre Ziele des Wissensworkflows verwenden können.

Das Ergebnis: Hochrelevantes Wissen ist von Ihnen ausgewählt.

D. Bearbeiten / Veredeln

Artikel, die Sie in Pocket oder Instapaper gelesen haben und für sich als wertvolles Wissen behalten wollen, sollten zur Veredelung an Evernote weiter geschickt werden. Dort wird der Volltext des Artikels gespeichert, Sie können ihn dadurch bearbeiten, eigene Ideen oder Zusammenfassungen hinzufügen und über die Ablage im Notizbuchsystem oder per Schlagwortvergabe in einen für Sie größeren Wissenskontext stellen.

Das Ergebnis: Das Wissen ist hoch personalisiert und in den für Sie wichtigen Kontexten verfügbar.

Evernote ist das optimale Tool für Mac, iPhone und iPad, um Ihr persönliches Wissensmanagement auf höchstem Niveau durchzuführen.

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Evernote für den Mac

Evernote für iOS:

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E. Benutzen

Das veredelte Wissen bietet die Grundlage für Ihre tägliche Arbeit, für Ihre Projekte und Ihr Selbstmanagement. Sie können sehr gezielt darauf zurückgreifen, da Sie schon wissen, dass Sie dieses Wissen besitzen.

Das Ergebnis: Sie habe eine auf Sie zugeschnittene Wissensgrundlage für alle Ihre Aufgaben, Projekte und Lebensbereiche.

 

In der Spitze der Wissensworkflow-Pyramide ist nur noch Wissen vorhanden, das für Sie sehr hohe Relevanz hat.

 

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